FAQ

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Was ist Coaching?

Coaching geht es darum, Ihre Prozesse zu optimieren und transformieren, damit Sie aus Ihren Fähigkeiten den größtmöglichen Nutzen ziehen und sich auf Ihre Stärken fokussieren können. Die Optimierung Ihrer bereits vorhandenen Struktur wirkt sich positiv auf Ihr Lebensgefühl aus. Sie bekommen den Blick für das wirklich Wesentliche und können den Ballast, den Sie aktuell noch mit tragen, ablegen und fühlen sich gestärkt und frei für Ihre Ziele, Visionen und Lebenswünsche.

Was ist Systemische Beratung?

ystemischen Beratung, wie in diesem Falle der Familien- und Trauma-Therapie wollen wir gemeinsam herausfinden, welche Themen Sie aus welchen Gründen belasten. Anders, als in der Verhaltenstherapie, bei der man versucht mit seinen Problemen im Alltag möglichst gut zu leben, geht es bei einer Systemischen Beratung darum, über den Kontakt mit der Seele, auch als Inneres Kind bekannt, herauszufinden, woher aus dem Familiensystem die jeweilige Angst, Blockade oder das Trauma stammt. Was uns als Erwachsene im Heute so stark auslöst, dass unser Verhalten der Situation nicht mehr angepasst ist, hat seinen Ursprung meist in unserer Kindheit. Irgendetwas ist uns als Kind passiert, was unsere Seele damals als sehr belastend empfunden hat. So belastend, dass wir uns aktiv nicht mehr daran erinnern. Die Seele sperrt das Problem weg, damit wir weiter leben können. Das wird durch unseren Überlebenswillen gesteuert. Oft passiert viele Jahre nichts und irgendwann treffen wir auf einen Menschen, der dieses alte Thema in unserem Unterbewusstsein wieder anregt und das ist der Moment, in dem der alte Schmerz oder die Angst wieder ans Licht treten und wir uns hilflos und ohnmächtig fühlen. Da wir keine aktive Erinnerung an dieses Trauma in der Kindheit haben, denken wir, das Problem sei aktuell und finden meist keinen Lösungsweg. Dazu nutzen wir in der Systemischen Beratung die aufdeckenden Methoden, wie zum Beispiel die Bild- und Gestalttherapie, mit der wir über eine bildliche Technik zurück zu dem damalig verletzten Kindheitsanteil gehen. Durch das Erkennen und fühlen, was damals diesem Kind passiert ist und was uns als Erwachsene gar nicht mehr dramatisch vorkommt, gelingt es uns, zuzuordnen, woher diese Gefühle, die durch jemanden im Heute ausgelöst werden, tatsächlich stammen und wir können sie liebevoll in unserer Kindheit belassen. Das führt dazu, dass wir mit Themen, die uns vielleicht schon eine ganze Weile lähmen, in sehr kurzer Zeit bei uns selbst aufräumen können, denn wir kennen endlich seine Herkunft und verstehen, dass diese nicht mehr in unser heutiges Leben gehören.

Warum Coaching und Systemische Beratung online?

Vorteile beim Online-Coaching, sowie bei der Systemischen Beratung online sind, dass Sie absolute Flexibilität geniessen. Sie möchten Ihr Leben transformieren, optimieren, mehr über Ihr Inneres erfahren und dabei ist Ihr Ziel, glücklicher, erfolgreicher, gesünder, effektiver oder entspannter zu werden. Um diesen Status zu erreichen können, je nach Anspruch oder Problem, ein paar Sitzungen nötig sein. Wenn Sie dafür in eine Praxis fahren müssen, brauchen Sie Zeit und genaue Planung. Um dies zu Optimieren und Ihre persönlichen Ressourcen innerhalb Ihrer gewünschten Transformation möglichst effektiv einzusetzen, bietet sich die Möglichkeit das Coaching oder die Systemische Beratung online per Videochat in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet, Sie wenden nur die Zeit für Ihre gewünschte Beratung auf, die Sie auch wirklich dafür benötigen. Sie haben keine An- und Abreise, keine Staus, keine Zugverspätung und Sie können es von überall aus nutzen. Sie sind geschäftlich viel unterwegs, brauchen Unterstützung und finden einfach nicht die Zeit, noch zu einer Beratung zu gehen? Sie ziehen um, nachdem Sie eine Weile als Klient in einer Praxis waren und "müssen" in einer anderen Stadt wieder von vorne mit jemand fremden beginnen? Dieser Aufwand und Umstand wird durch das Online-Coaching bzw. die Systemische Beratung online vermieden und wird Sie schneller und effektiver in Ihrem Transformationsprozess voran kommen lassen.

Wie lange dauert ein Coachingprozess bzw. eine Systemische Beratung?

Häufigkeit unserer Sitzungen bleibt ganz Ihnen überlassen. Um gerade am Anfang Veränderungen Ihrer persönlichen Transformation gut umsetzen zu können, empfehle ich einen Abstand von zwei Wochen zwischen den jeweiligen Sitzungen. Dieser Zeitraum eignet sich, um neue Erkenntnisse im Alltag wahrzunehmen und umzusetzen, bis man bereit für die nächsten Informationen ist. Da sowohl das Coaching, wie auch die Systemische Beratung lösungsorientierte Wege sind, können bei einem Coaching 5-15 Sitzungen durchaus ausreichen. Bei einer Systemischen Beratung hängt es von den jeweiligen Themen ab und wie diese sich zeigen, sobald die Seele mit der Heilung beginnt.

Werden die Kosten für Coaching oder Systemische Beratung von den Krankenkassen erstattet?

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Coaching und Systemische Beratung nicht. Nur sofern eine "psychische Störung mit Krankheitswert" vorliegt und diese von einem psychologischen Psychotherapeuten mit einer Kassenzulassung behandelt wird, besteht die Möglichkeit auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Hierzu bedarf es allerdings einer Krankheitsdiagnose. Das Coaching und die Systemische Beratung sind Selbstzahler-Leistungen, die Kosten werden daher vom Klienten selbst beglichen.

Welche Vorteile hat es, wenn Sie Ihre Sitzungen selbst bezahlen?

  • eine privat finanzierte Beratung bleibt dementsprechend hinter verschlossenen Türen. Es gilt die Regel der Verschwiegenheit und es werden keine Informationen zu Ihren Anliegen nach Außen getragen, registriert, gespeichert,... Ihre Krankenkasse bekommt keine Meldung über Ihre Diagnose.
  • Sie können ein Coaching oder eine Systemische Beratung in Anspruch nehmen, ohne dass psychische Störung vorliegen muss.
  • ein Coaching, sowie eine Systemische Beratung ist steuerlich absetzbar.
  • Sie bestimmen selbst, wie oft Sie Termine brauchen und zu Sitzungen kommen möchten.
  • Sie bekommen zeitnah Beratungstermine und haben keine langen Wartezeiten.

Wie funktioniert Bild- und Gestalttherapie?

ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie zeichnet sich dadurch aus, den Ursprung von Ängsten, Blockaden und Traumata durch Aufzeichnen zu erfahren und durch hinein spüren zu lösen.
Die meisten Gefühle, die wir gewöhnlich intensiv wahrnehmen, liegen Kindheitserfahrungen zugrunde und können über die ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie zugeordnet und gelöst werden.
In der BGT arbeiten wir, anders als in der Gesprächstherapie, mit Ihrer Intuition und Wahrnehmung. Sie malen die Situation von heute, unter der Sie immer wieder leiden, auf. Hierbei zeichnen Sie in sich als Strichmännchen alle belastenden Gefühle und Körperwahrnehmungen ein. Haben Sie alle Ihre Emotionen, sowohl körperlicher als auch emotionaler Art in Ihr Stichmännchen eingezeichnet, beginnt die Rückgehtechnik ins Innere Kind. Hierbei suche ich gemeinsam mit Ihnen den Moment, an dem ihm diese Gefühle zum ersten Mal widerfahren sind und diese Ursprungssituation ist der Kern des Problems. Haben wir diese gemeinsam ermittelt, beginnen wir mit der Ausheilung und Lösung. Hierdurch erfolgt ebenfalls die Zuordnung, der Gefühle, die Sie heute belasten. Wenn Sie erkennen, woher diese Gefühle stammen, ordnen Sie diese bei Ihrem nächsten vermeintlichen Konflikt dem Ursprung zu und somit findet in Ihnen die Transformation statt, die Sie einen authentischen Erwachsenen sein lässt, ohne von Kindheitserlebnissen gesteuert zu werden. Dies senkt die Resonanz auf Menschen, die Ihnen im Aussen alte Themen spiegeln enorm, denn dieses Resonanzfeld gibt es dann nicht mehr.
Ziel ist es, Körper, Seele und Geist in einen harmonischen Einklang zu bringen und alte, oft belastende Gefühle zuzuordnen und aufzulösen.
Die Anwendungsgebiete für die ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie sind vielzählig. Hier finden Sie einige Beispiele, in denen sich diese Therapieform bewährt hat:

  • Konflikte mit Familienmitgliedern, in der Partnerschaft, im Beruf
  • Schmerzstörungen, deren Ursache nicht medizinisch auffindbar ist
  • Ängste, Panikattacken, Phobien
  • Traumata (Unfall, Tod eines Angehörigen, Naturkatastrophe, schwerer Schicksalsschlag, Gewalterfahrungen, Vergewaltigungen)
  • Prüfungsängste
  • Autoimmunerkrankungen (Heuschnupfen, Herpes, Allergien)

Was versteht man unter EMDR?

Francine Shapiro hat in den 80er Jahren das Eye Movement Desensitization and Reprocessing kurz EMDR entwickelt. Auf deutsch bedeutet das: Desensibilisieren und Verarbeiten von Trauma durch geführte Augenbewegungen.

Trauma-Lösung eingesetzt. Sie findet ihr Anwendungsgebiet bei PTBS (Posttraumatische Belastungsstörungen), sowie akuten Traumata, beispielsweise bei einem  Unfall, Tod Gewalterfahrungen, Tod eines Angehörigen, etc. und bei weit zurückliegenden traumatischen Ereignissen, z.B. in der Kindheit oder dem Jugendalter.

EMDR eine aufdeckende Form der Therapie ist, muss darauf geachtet werden, dass der Klient psychisch stabil genug ist, die Konfrontation mit seinem Trauma auszuhalten. Man kann allerdings zur Beruhigung feststellen, dass die Seele sich immer für den, ihr zur Verarbeitung möglichen Teil öffnet. So kann man sich schrittweise an ein Trauma heran tasten und es Stück für Stück lösen.

Wie funktioniert EMDR?

Der Klient konzentriert sich auf sein Trauma. Der Therapeut bewegt vor den Augen des Klienten seine Finger von links nach rechts und bittet ihn, diesen optisch zu folgen. Ziel ist es, dass der Klient sein traumatisches Erlebnis als nicht mehr belastend empfindet. In der rechten Hemisphäre unseres Gehirns sitzen unsere Emotionen. In der linken Hemisphäre dagegen das logische Denken und die Sprache. Aufgrund eines traumatischen Erlebnisses ist oft die Weiterleitung von Emotionen zum logischen Denken blockiert. Durch die Augenbewegung des EMDR zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Klient an sein Trauma erinnert, soll diese Blockade gelöst werden. Wenn das geschieht, hat der Klient erstmals wieder die Möglichkeit, das Erlebte zu verbalisieren. Bis dahin ist die Fähigkeit des Sprachzentrums die Gefühle des erlebten Traumas zu beschreiben sehr gering. Nach einer EMDR Sitzung zeigt sich, dass der Klient oft um eines mehr und besser über seine Trauma-Gefühle sprechen kann.